Tag der Sachsen 2011 in Kamenz
Der Tag der Sachsen 2011 fand vom 2. bis 4. September in Kamenz statt. Über 130 Vereine der Stadt, die Bürgerinnen und Bürger und nicht zuletzt die Mitarbeiter der Stadtverwaltung freuten sich darauf, zur 20. Jubiläumsauflage des größten Volksfestes im Freistaat würdige Gastgeber sein zu dürfen.
Kamenz, aus dem Sorbischen »Kamjenc« für Ort am Stein, wurde erstmals 1225 in einer Urkunde des Bischofs von Meißen erwähnt. Die Stadt ist bekannt als der Geburtsort des großen deutschen Dichters und Aufklärers Gotthold Ephraim Lessing, der 1729 hier das Licht der Welt erblickte.
Auch in diesem Jahr präsentierte sich die Staatsregierung die Arbeit der Ministerien wieder im »Sachsenclub« . Ministerpräsident Stanislaw Tillich und viele Kabinettsmitglieder stellten sich den Fragen der Besucher. Diese konnten sich außerdem über interessante Projekte und Angebote der Staatskanzlei, der Staatsministerien sowie des Statistischen Landesamtes und der Sächsischen Energieagentur (SAENA) informieren.
Bei strahlendem Sonnenschein feierten weit mehr als 450.000 Gäste aus Sachsen und ganz Deutschland vom 2. bis zum 4. September 2011 drei Tage lang in Kamenz den 20. »Tag der Sachsen«. Die Stimmung war sowohl bei den Gästen als auch den ca. 600 Helfern, die unermüdlich für das Gelingen des Festes sorgten, großartig. Auch die Kameraden der Feuerwehren und die Einsatzkräfte von Technischem Hilfswerk, DRK, dem Dresdner Wach- und Sicherungsinstitut sowie der Polizei waren eine große Unterstützung. Dank deren Einsatzes verlief der »Tag der Sachsen« friedlich und ohne größere Zwischenfälle.
Eröffnet wurde das größte Volksfest Sachsens am Freitagabend mit einem regelrechten musikalischen Paukenschlag: Die Puhdys forderten in ihrem extra für Kamenz geschriebenen Lied »Auf nach Kamenz!«. Anschließend boten insgesamt vier Medien- und 12 Vereinsbühnen ein abwechslungsreiches Programm und hielten für jeden Geschmack etwas passendes bereit. Besonders beliebt waren bei den Gästen die neun Themenmeilen. Einen weiteren Höhepunkt stellte der etwa 2,5 Kilometer lange Festumzug am Sonntag dar, bei dem insgesamt 4054 Personen, 242 Fahrzeuge und 174 Tiere die 148 Bilder gestalteten. Begeistert wurde auch der 1. Deutsche im All, Sigmund Jähn, im Festumzug und auf der Ehrentribüne begrüßt. Am Sonntagabend endete der 20. »Tag der Sachsen« mit einem atemberaubenden Abschlussfeuerwerk.
An allen drei Tagen war eine Vielzahl von Ehrengästen in Kamenz anwesend. Neben dem Präsidenten des Kuratoriums Tag der Sachsen, Landtagspräsident Dr. Matthias Rößler, waren auch Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich sowie weitere Vertreter aus Politik und Wirtschaft vor Ort. Ebenso feierten Delegationen aus den Partnerstädten Alzey, Kolin und Karpacz sowie aus Lubsko, Luban und den Städten des Sechsstädtebundes beim 20. »Tag der Sachsen« mit.
Ein großer Dank geht an die Beschäftigten von Bahn und Bus, da insbesondere die Angebote zur Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel von sehr vielen Besuchern angenommen wurden. Besucher und Kamenzer freuten sich außerdem über die vielen fleißigen Hände der Entsorgungs- und Reinigungsunternehmen, die vor allem in den Nachtstunden dafür sorgten, dass die Stadt ihre Gäste am nächsten Morgen wieder sauber und ordentlich begrüßen durfte.
Ein großes Lob geht darum an all jene, die sich an der Vorbereitung und Durchführung des größten Volksfestes in Sachsen beteiligt bzw. dieses unterstützt haben. Kamenz sagt »Danke!« und »Auf Wiedersehen!«








