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Tag der Sachsen 2022

Frankenberg richtet 2022 den »Tag der Sachsen« aus

Ein Marktplatz mit Rathaus. © Stadt Frankenberg/Sa.

In einer überzeugenden Präsentation stellte Bürgermeister Thomas Firmenich die ersten Planungen der Stadt vor. Die Stadt Frankenberg verfügt über viel Erfahrung bei der Vorbereitung von Großveranstaltungen, wie sie zuletzt bei der 8. Sächsischen Landesgartenschau im Jahr 2019 erfolgreich unter Beweis gestellt hat.

Der »Tag der Sachsen« findet in Frankenberg vom 9. bis 11. September 2022 statt.

 

»Frankenberg bietet tolle Voraussetzungen für das Fest«

Der Präsident des Kuratoriums »Tag der Sachsen«, Landtagspräsident Dr. Matthias Rößler, betont: »Die Bewerbung der Stadt Frankenberg auf die Ausrichtung unseres Landesfestes ist ein positives Signal des Aufbruchs an alle Bürgerinnen und Bürger, Vereine und Verbände in Sachsen. Nach den vielen Monaten, in denen reguläre Vereinsarbeit für viele nicht möglich war, braucht gerade das Ehrenamt wieder ein Podium, um sich und seine Arbeit zu zeigen. Das wollen wir in Frankenberg mit unserem ‚Tag der Sachsen‘ wieder aktiv leben. Frankenberg bietet tolle Voraussetzungen für das Fest und es gibt viel Interessantes in der Stadt zu entdecken, zum Beispiel das reichhaltige industriekulturelle Erbe und reizvolle Plätze in der gesamten Stadt. Ich bin überzeugt, dass die anpackenden Frankenberger ein tolles Fest auf die Beine stellen können.«

Staffelübergabe von der Stadt Freital an die Stadt Frankenberg

Direkt im Anschluss an die außerordentlichen Sitzung des Kuratoriums »Tag der Sachsen« erfolgte die symbolische Staffelstabübergabe für die Ausrichtung des »Tages der Sachsen« im Jahr 2022 von der Stadt Freital an die Stadt Frankenberg.

Dafür nahm Kuratoriumspräsident Dr. Matthias Rößler den Staffelstab vom Oberbürgermeister der Stadt Freital, Uwe Rumberg, entgegen und überreichte ihn an den Bürgermeister der Stadt Frankenberg, Thomas Firmenich. Die beiden Städte Freital und Frankenberg verbinde unter anderem ihre von Erfindungsreichtum und Pioniergeist geprägte Industriegeschichte, wie die beiden Stadtoberhäupter betonten.

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(© Pawel Sosnowski)

Das Kuratorium »Tag der Sachsen« hat in einer außerordentlichen Sitzung über die Ausrichterstadt für den »Tag der Sachsen« 2022 abgestimmt.

Ein Plakat mit der Aufschrift Tag der Sachsen. Daneben steht eine Sachsenfahne.
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(© Pawel Sosnowski)

Als Austragungsort der Sitzung diente der Plenarsaal des Sächsischen Landtages.

Zwei Männer sitzen in einerm Parlamentsaal nebeneinander.
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(© Pawel Sosnowski)

Kuratoriumspräsident Dr. Matthias Rößler (Links) überreichte einen Apfelbaum an den Bürgermeister der Stadt Frankenberg, Thomas Firmenich.Traditionell erhält jede Ausrichterstadt vom Kuratorium »Tag der Sachsen« bei der Verkündung des Zuschlags einen Apfelbaum.

Ein Mann überreicht einem anderen Mann einen Apfelbaum.
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(© Pawel Sosnowski)

Frankenberg überzeugte mit seiner Präsentation die Mitglieder des Kuratoriums, die entschieden, der Stadt den Zuschlag als Ausrichterstadt für den »Tag der Sachsen« 2022 zu erteilen.

Ein Mann hält einen Apfelbaum in der Hand. Ein anderer Mann steht neben ihm. Zwischen beiden Männer steht ein Maskottchen in Form eines Glockenturmes.
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(© Pawel Sosnowski)

Kuratoriumspräsident Dr. Matthias Rößler (Mitte) nahm den Staffelstab vom Oberbürgermeister der Stadt Freital, Uwe Rumberg (Links), entgegen und überreichte ihn an den Bürgermeister der Stadt Frankenberg, Thomas Firmenich (Rechts).

Drei Männer stehen neben einem Maskottchen. Einer der Männer hält einen Stab in der Hand.

Die traditionsbewusste und innovative Stadt Frankenberg/Sa.

Die Statdt Frankenberg/Sa. ist stolz auf ihre Stadtentwicklung – mit Gastlichkeit, ausgezeichneten Bildungsangeboten, einem lebendigen Vereinsleben auf allen Gebieten und ein Zuhause für rund 14.000 Einwohner.  Mit einer mehr als 830-jährigen Geschichte versteht sich Frankenberg/Sa. als traditionsbewusste und zugleich innovative Stadt.

Die heutige Kleinstadt Frankenberg entstand im 12. Jahrhundert durch eine Gründung fränkischer Siedler als Waldhufendorf. Zur Stadt entwickelte sich der Ort bereits im Mittelalter, als reiche Erz- und Silberfunde im Zschopautal die wirtschaftliche Entwicklung beschleunigten. Doch bereits Ende des 16. Jahrhunderts löste die Weberei den Bergbau als Haupterwerbsquelle ab und Frankenberg wurde zum »Weberstädtchen«. Der historische Stadtkern wurde mit großem Aufwand saniert und bildet mit seinen gut erhaltenen Bürgerhäusern, dem Marktbrunnen und der barocken Postmeilensäule ein kleines Spiegelbild der urbanen Geschichte Sachsens.

Seit über 450 Jahren dient Frankenberg als Garnisonsstadt zur Unterbringung von Soldaten und militärischen Einrichtungen. Heute ist hier der Sitz der Panzergrenadierbrigade 37 »Freistaat Sachsen«.

Großzügig angelegte Spielplätze, Parks, Sportanlagen, Museen und Theater (Stadtpark, Welt-Theater, Holzoper) bieten vielfältige Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung. Von dem ehemaligen Bahnhofsgebäude aus (heute Haus der Vereine), führen gut ausgebaute Wanderwege durch das idyllische Lützeltal.

Zu den beliebtesten Anziehungspunkten für Touristen zählen die ZeitWerkStadt – das Erlebnismuseum für Stadt- und Industriegeschichte (ab 2021) unter dem Motto »Sachsens Pioniergeist entdecken«, die im Rahmen der 8. Sächsischen Landesgartenschau (2019) neu gestalteten Naturräume: Zschopauaue und Mühlbachtal, touristische Pfade, wie der Skulpturenpfad, der Schilfteich, der Harrasfelsen und der Walderlebnispfad sowie das Schloss in Sachsenburg.

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